Aarøsund Marina

Foto: Leif Nielsen

Das Fischerdorf Aarøsund am Kleinen Belt ist ein Paradies für Freizeitsegler und Angler. Eine geplante zeitgemäße und behindertengerechte Neugestaltung der Mole ist das Tüpfelchen auf dem „i“ – während auf einem extra dafür angelegten Platz auch Wohnmobilisten willkommen sind. 
 

„Aarøsund Lystbådehavn“ ist nicht von ungefähr bei Freizeitseglern überaus beliebt. Die Hafenanlage ist modern, mit allen Serviceeinrichtungen ausgestattet – wie beispielsweise Waschmaschine und Trockner – und eine Anlaufstelle für Freizeitsegelboote aller Größenordnungen. Der Internetzugang ist überdies kostenlos. Diverse Container zur Mülltrennung sind ein Umweltmarkenzeichen des Hafens.

Auch gibt es einen öffentlich zugänglichen „Bücherschrank“, aus dem sich Besucher und Einheimische mit Spielen und Büchern versorgen können. Nach der Lektüre werden die Bücher einfach zurückgestellt, und neue können entliehen werden.

In Aarøsund ist man auf Augenhöhe mit der Natur, die Besucher auf einem Spaziergang auf dem fünfeinhalb Kilometer langen Pfad erkunden können. Der Wanderweg beginnt und endet direkt am Hafen.

Am Hafen gibt es zudem eine sogenannte Krabbenbahn, wo Kinder auf Krabbenjagd gehen können.

Der Badestrand liegt gewissermaßen vor der „Haustür“. Waren des täglichen Bedarfs gibt es im Badehotel. Während der Sommermonate ist darüber hinaus der Kaufmannsladen auf dem Campingplatz geöffnet.

Im Herbst 2018 beschlossen die Politiker der Kommune Haderslev, die Umgestaltung der Mole finanziell zu fördern. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, an dem Ehrenamtliche jahrelang gearbeitet haben. Erklärtes Ziel ist es, die Mole zu einer der schönsten im Lande zu machen und behindertengerecht zu gestalten. Dazu gehören Plattformen, die vor allem Anglerherzen erfreuen dürften.

Die Umgestaltung der Mole ist in zwei Etappen geplant: die Einrichtung eines behindertengerechten Pfades auf der 300 Meter langen Mole sowie die Ausbesserung des 150 Meter langen Weges auf dem Festland, der an die Mole grenzt.