Padborg Park

Padborg Park mit Tempo unterwegs

Foto: Padborg Park

Unweit der deutsch-dänischen Grenze liegt Padborg Park, die zweitgrößte Motorsportrennstrecke Dänemarks.
 

Es ist ein Eldorado für all jene, die gern mit Tempo unterwegs sind. Dort finden alljährlich fünf der landesweit größten Rennen mit vielen Tausend Zuschauern statt. 2009 übernahm Tom Pedersen den Rennpark, der sechs Jahre zuvor gebaut worden war, eine Länge von etwa 2.150 Metern und neun Kurven hat.

Dabei ist Padborg Park nicht nur eine Rennstrecke für Profis. Auch Motorsportinteressierte können sich dort entweder in eigenen Fahrzeugen versuchen oder einen schnellen Flitzer aus dem Fuhrpark von Padborg Park mieten. Der Park verfügt über 12 bis 14 Event-Wagen. Darunter sind Formel-1-, Mercedes-, Porsche- und BMW-Rennwagen. 

„Etwa 40 Prozent unseres Umsatzes machen wir mit Erlebnisangeboten aus unserem Eventpaket“, verrät Inhaber Tom Pedersen, der selbst Rennen fährt. Viele seiner Gäste kommen aus Deutschland, da Padborg Park wegen seiner Grenznähe für sie schnell erreichbar ist.

An mehr als 250 Tagen des Jahres finden im Padborg Park Veranstaltungen statt. Firmen, aber auch Privatpersonen können die Rennstrecke mieten.

Lehrgänge und Kundenveranstaltungen gibt es dort ebenso wie große und kleinere Rennveranstaltungen mit Autos und Motorrädern.

Der Trackday ist ein fester Bestandteil des Eventpakets: Dort können Freunde des Motorsports einmal eigene Grenzen und die ihrer Fahrzeuge testen.

Zu den fünf bedeutendsten Rennen, die sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreuen, zählen das Langstreckenrennen „Danish Endurance“, „Danmarks Hurtigste Bil“ und nicht zuletzt „Night Race“ mit den besten Rennfahrern in ihren jeweiligen Klassen. Vor allem das Night Race sei im nächtlichen Licht und mit seinen vielen Gästen besonders stimmungsvoll, schwärmt Pedersen.

Auch wenn es überwiegend Männer im Alter von 25 bis 65 Jahren sind, die zu den Stammkunden von Padborg Park zählen: „Die Zahl der Frauen steigt“, sagt Tom Pedersen, „besonders bei den Motorradfahrerinnen.“