Schloss Schackenborg

Foto: Schackenborg Slot

– eng verwoben mit der Geschichte Sønderjyllands

Wenn die Wände von Schloss Schackenborg reden könnten – was hätten sie nicht alles zu erzählen?! – Daran muss Trine Jakobsen häufig denken, wenn sie durch die wunderschönen Gemächer geht.

Jakobsen ist geschäftsführende Direktorin der Stiftung „Schackenborg Fonden” – und ihre Aufgabe ist es, diese architektonische Perle Sønderjyllands mit neuen Konzepten und interessanten Erzählungen touristisch weiterzuentwickeln.

Trine Jakobsen hegt keinen Zweifel: „Das Schloss birgt ein großes Potenzial. Jeder in Dänemark kennt es.“ Das Besondere daran aber sei, dass es nicht nur ein Fundus an Geschichten ist, sondern auch als Zweit-Residenz des Prinzenpaares und seiner Kinder dient.

Daher ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass die Besucher dem Prinzenpaar begegnen. Die königliche Flagge tut dessen Anwesenheit weithin sichtbar kund.

„Dass Schackenborg nach wie vor von der königlichen Familie bewohnt wird und nicht zuletzt die Bedeutung der Familie Schack für die Gegend, dies alles macht Schackenborg zu einer einzigartigen Sehenswürdigkeit“, sagt die Direktorin.

Das Schloss, eines der wenigen im Landesteil, in eine touristische Zukunft zu führen, das ist die Aufgabe der Stiftung, deren Chefin sie ist.

Und es gibt viel zu tun. Zu Ostern soll der herrschaftliche Stall seiner neuen Bestimmung übergeben werden.

Er wird ein Besuchszentrum beherbergen, das die Geschichte des Schlosses vermittelt, Sitzungsräume und ein Café ebenso.

Ein Höhepunkt von 2020 ist der 100. Jahrestag der Volksabstimmung von 1920. Es ist ein Ereignis, das – so viel verrät Trine Jakobsen – auch auf dem Schloss gebührend gefeiert wird.

Konzepte für Führungen, aber auch für den Erlebnistourismus im Winter wie im Sommer auf Schloss Schackenborg sind in Arbeit.

In bestimmten Zeiträumen werden das Schloss und seine Parkanlage für die Öffentlichkeit zugänglich sein, und die Gäste können an ihrer Geschichte – und an den Geschichten, die sich um sie ranken – teilhaben.

Wer weiß: Vielleicht begegnen sie dort eines schönen Tages einem Prinzen oder einer Prinzessin.