Destilleriet Als

Destilleriet Als

Foto: Destination Sønderjylland

Auf der Insel Als haben sich fünf Freunde zusammengetan, um einen Gin zu kreieren, der seinesgleichen sucht – nach dem Motto: „Klein, aber fein“.

Krestian Muusmann, Direktor von „Destilleriet Als“, ist das, was man einen echten Existenzgründer nennt. Mit vier Geschäftspartnern, aus denen später Freunde wurden, hat er sich zusammengetan und ein Konzept sowie ein Geschäftsmodell für einen alsischen Insel-Gin erarbeitet. „kalas-Gin“ heißt das Produkt des Hauses.

Im August 2018 lancierte die Brennerei ihren Gin. Inzwischen gibt es diesen in vier Varianten – und der Verkauf, so sagt Muusmann, übertreffe alle Erwartungen: „Als wir im August 2018 unsere ersten 200 Flaschen verkauften, war die Partie binnen einer Stunde vergriffen.“

Seither ist die Nachfrage nach kalas-Gin von der Insel Als stetig gestiegen – von anfänglich 400 Flaschen monatlich auf nunmehr etwa 4.000.

Das Konzept der Insel-Brennerei ist einfach. Ihr kalas-Gin basiert auf fünf botanischen Ingredienzien, vorzugsweise aus der Region, wie Wacholder, Kardamom und Kamille. Damit geht die Brennerei gegen den Trend auf dem Gin-Markt, wo die Qualität nicht zuletzt an der Anzahl ihrer botanischen Ingredienzien gemessen wird.

„Wir verwenden nur wenige Ingredienzien, dafür aber von hoher Qualität – Zutaten, die man beim Verkosten auch schmecken kann: würziger Kardamom, die Süße der Kamille, der Zitrusgeschmack von Apfelsine- und Zitronenschale und der Kiefernduft von Wacholder“, so Muusmann. Rhabarber- Gin mit Rhabarber von Asserballeskov und Schlehen-Gin mit Schlehen vom Gendarmenpfad sind Beispiele regional inspirierter Produkte des Hauses.

In der Brennerei können Besucher Gin verkosten und ihren eigenen Gin brennen. Auch eine Führung durch die „Destilleriet Als“ ist möglich.

Inzwischen verkauft das Start-up- Unternehmen seinen Gin fast in ganz Dänemark und kann bemerkenswerte Auszeichnungen vorweisen. Zum einen gewann das Quintett von „Destilleriet Als“ Preise als Start-up-Unternehmen. Zum anderen errang es eine Silbermedaille im Rahmen von „The International Wine & Spirit Competition“ (IWSC).

Im November 2018 wagte sich das Team an die Herstellung eines alsischen Whiskys. Die bisherigen Prognosen von Kennern hinsichtlich der Qualität sind äußerst vielversprechend.