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Austern im Wattenmeer

Austern en masse

Foto: Nationalpark Vadehavet

Ein weiteres Highlight aus der Natur des Wattenmeeres sind die großen Mengen an Austern, die man entdecken kann, wenn man bei Ebbe über den trockengefallen Meeresboden geht.

Zwar ist die ursprüngliche Wattenmeer-Auster wohl ausgestorben, stattdessen haben aber pazifische Felsenaustern den Lebensraum übernommen. Tatsächlich hat sich diese Art so weit verbreitet, dass nun der Bestand an Miesmuscheln bedroht ist.

Meist kann man die Austern aus dem Wattenmeer bedenkenlos essen – wenn man die oft widerspenstigen Schalentiere denn aufbekommt. Doch zu bestimmten Zeitpunkten – vor allem, wenn es warm und windstill ist – können Gifte aus Algen in die Austern eindringen. Aus diesem Grund sollte man nie Austern essen, ohne vorher die aktuelle Algensituation in der Region überprüft zu haben. 

Foto:Naturcenter Tønnisgaard

Unbedingt sollte man auch über die Gezeiten informiert sein, bevor man hinuas ins Wattenmeer wandert – ansonsten riskiert man, draußen von der Flut umzingelt zu werden. Beachtet man die wenigen Verhaltensregeln, bietet das Wattenmeer viele herrliche Naturerlebnisse. 

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