Sønderjylland gibt dem Sport (s)einen Namen

Photo: SønderjyskE

Lassen sich die verschiedensten Sportzweige erfolgreich unter einen Hut bringen? Ja, lautet die Antwort von SønderjyskE.
 

Tore, tosender Applaus und tolle Ergebnisse erzielen die Spieler von SønderjyskE. Das gilt für den Fuß- und Handball sowie für den Eishockeysport gleichermaßen. In Sønderjylland hat man in den vergangenen zehn Jahren alle drei Sportarten unter einem Dach vereint und dadurch beeindruckende Ergebnisse erzielt.

„Der Spitzensport prägt die Tagesordnung und macht den Landesteil bekannt. Als wir vor nunmehr 13 Jahren alle drei Sportarten in einer Organisation gebündelt haben, wollten wir damit Sønderjylland als Region fördern, indem wir es auf die sportliche Weltkarte setzten“, sagt Klaus B. Rasmussen, geschäftsführender Direktor von Sønderjysk Elitesport A/S, auch bekannt unter der Bezeichnung SønderjyskE.

Es ist ein Erfolg auf ganzer Linie geworden – und dies obwohl man im Sport gemeinhin davor warnt, verschiedene Sportzweige unter einen Hut zu bringen. Die Eishockey-Mannschaft gewann sechs dänische Meisterschaften. Die Fußballmannschaft eroberte sich einen festen Platz in der Superliga, gewann 2016 Silber und nahm an der Qualifikationsrunde für den Europa Cup teil. Der Herrenhandball hat sich vom Abstiegskandidaten zum festen Spieler in der besten Liga gemausert – mit einem 5. Platz als bestem Ergebnis.

SønderjyskE wurde 2004 aus der Taufe gehoben: Damals fusionierten die Profidivisionen von vier Klubs. Die einzelnen Klubs gibt es noch immer: Sie profitieren dank positiver Erwähnung und Umsatz von dem Erfolg des Profisports, so Klaus B. Rasmussen:

„Die Mutterklubs arbeiten untereinander eng zusammen. Wir revanchieren uns, indem wir Gelder aus dem Verkauf von Eintrittskarten, Sponsorschaften sowie aus dem Verkauf von Merchandise und Fernsehrechten an sie zurück überweisen. Das kommt wiederum der Talentförderung, dem Breitensport und nicht zuletzt den vielen Ehrenamtlichen zugute, die sich um die Förderung junger Sportler verdient machen.“