Der Kunde ist König in der Ziegelei Petersen Tegl

Foto: VisitSønderborg

Mit seinen erlesenen Ziegeln hat sich das Familienunternehmen weltweit einen Namen gemacht.

In siebter Generation lenkt Christian A. Petersen die Geschicke des Familienunternehmens „Petersen Tegl“. Einst zweitkleinste Ziegelei im Verkaufsverband, hat sich der Familienbetrieb im Laufe der Jahre zu einem weltweit exportierenden Unternehmen gewandelt und auf Sonderwünsche spezialisiert.

Christian Petersens Urahne erhielt im Jahre 1791 von König Christian VII. höchstselbst die Genehmigung, eine Ziegelbrennerei zu errichten. Seither betreibt die Familie die Ziegelei.

Petersen kommt vom Fach, ist Ingenieur mit Schwerpunkt Ziegelproduktion. Seine Ausbildung hat er in Süddeutschland absolviert. Als sein Vater 1969 verstarb, übernahm Petersen die Leitung des Familienbetriebes.

Einst gab es in der Region 13 Ziegeleien, die sich in dem Verband „De Forenede Teglværker“, heute „Egernsund Tegl“, zusammengeschlossen hatten. Damals war Petersens Ziegelei der zweitkleinste Betrieb in der Verkaufsorganisation. 1993 trat der Unternehmer aus dem Verein aus und widmet sich seither mit Verve der Entwicklung einer eigenen Produktpalette.
 

Damit ist Christian Petersen in seinem Element: Vorbei sind die 60er- und 70er-Jahre, in denen alles gleich aussah!

In den vergangenen beiden Jahrzehnten bis heute sind Individualität und Kreativität beim Entwerfen neuer Bauwerke gefragt: Der Architekt hat die Idee – die Ziegelei Petersen entwirft den jeweils passenden Stein.

Kolumba war für Petersen der Stein, der seine Produktion weltweit ins Rollen brachte: Die Ziegelei hatte auf Wunsch des Kölner Kolumba Museums einen Ziegel entworfen, ähnlich dem Stein, mit dem einst die Römer bauten und ihn Kolumba genannt. Seither boomt der Export.

Inzwischen exportiert das Unternehmen seine Produkte in 46 Länder und in 13 US-Staaten. Das Motto des Unternehmens lautet: „Der Kunde ist König.“